Städte und Gemeinden

Krásná Lípa
(Schönlinde)

Krásná Lípa (Schönlinde) ist eine in einem breiten Kessel am Oberlauf der Křinice (Kirnischtbach) etwa 5 km südwestlich von Rumburg und 8 km westlich von Varnsdorf (Warnsdorf) liegende Stadt, zu der heute auch die früher selbständigen Ortschaften Krásný Buk, (Schönbüchel), Dlouhý Důl (Langengrund), Kyjov (Khaa), Hely (Helle), Kamenná Horka (Steinhübel), Sněžná (Schnauhübel), Vlčí Hora (Wolfsberg) und Zahrady (Gärten) gehören. Im Jahre 2011 lebten hier 3683 Einwohner.

Geschichte

Blick auf der Kirche der hl. Maria Magdalena von Südosten. Im Hintergrund ist Vlčí hora (Wolfsberg).
Blick auf der Kirche der hl. Maria Magdalena von Südosten. Im Hintergrund ist Vlčí hora (Wolfsberg).

Krásná Lípa (Schönlinde) wurde um die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts auf dem ausgedehnten, aber nur schütter besiedelten Besitztum der Familie der von Ronov (Rohnau) gegründet. Die ersten Ansiedler kamen wahrscheinlich aus dem westlich des Egerlandes liegenden Oberfranken, Das ursprüngliche Dorf war in etwa 30 auf den Bachlauf der Kirnitzsch senkrecht stehende langgestreckte Hufen geteilt, von denen die beiden grössten dem Dorfrichter und eine zum Lebensunterhalt des Pfarrers gehörten. Die Höfe standen weiter vom Flüsschen entfernt, dessen Ufer von einem freien, zur Weide des Viehs dienenden Wiesenstreifen begleitet war. Weitere Weidegründe befanden sich hinter dem Dorfe dort, wohin vom Bach drei Viehtriften führten.
Kurz nach der Gründung des Dorfes entstand in seiner Nähe die Burg Krásný Buk (Schönbüchel) und vielleicht auch das gleichnamige Dorf, das schriftlich aber erst 1485 erwähnt wird. Ansonsten blieb die Landschaft nur schütter besiedelt. In den umgebenden Wäldern arbeiteten bereits um das Jahr 1300 Glashütten, deren Reste z. B. beim Vlčí hrádek (Wolfsschlösschen) unweit der Farská kaplička (Pfaffenkapelle) bei Rybniště (Teichstatt), in der Umgebung von Doubice (Daubitz) oder südlich von Lesné (Innozenzidorf) gefunden worden sind.
Schriftlich wird Krásná Lípa (Schönlinde) erst 1361 als Pfarrdorf der tollensteiner Herrschaft erwähnt, derer Besitzer damals Vaněk z Vartenberka war. Um das Jahr 1400 ging die Herrschaft in die Hände der Berken über, die in den Husittenkriegen anfänglich an der Seite der Lausitzer Sechsstädte standen, später sich aber mit den Hussiten verglichen haben und räuberische Einfälle nach der Lausitz zu unternerhmen begannen. In Fehde mit den Lausitzer Städten lagen auch die Wartenberger, zu deren Besitz nach der Konfiskation der Besitztümer des Albrecht Berka von Dubá im Jahr 1463 die schluckenauer Herrschaft kam. Nach den Vergeltungs-Feldzügen der Lausitzer Sechstädte verloren die Überfälle ihre Rentabilität und 1471 musste der verschuldete Kryštof z Vartenberka sein Besitztum den sächsischen Herzögen Ernst (Arnošt) und Albrecht verkaufen. Das Land war damals nach den langen kriegerischen Auseinandersetzungen verarmt und viele der Gehöfte und Dörfer standen verlassen da. In Krásná Lípa (Schönlinde) wirtschafteten damals nur noch 27 Bauern und 1 Chalupner und fast ein Viertel der bäuerlichen Anwesen lag brach.
Im Jahre 1481 kauften die Herren von Schleinitz, die hier die Entwicklung des Handels und des Handwerkes unterstützten. Die Einwohner begannen damals ihre Lage durch heimarbeitliches Verspinnen von Flachs aufzubessern, und als 1515 in Rumburk (Rumburg) eine Leinenweberzunft gegründet wurde, wurde auch ein Weber aus Krásná Lípa (Schönlinde) ihr Mitglied. Später verbreitete sich die häusliche Leinenweberei auch in Krásná Lípa (Schönlinde) und neben ihr wurde auch die Zwirnerei und Leinenbleicherei zur traditionellen Beschäftigung.
Nach 1521 begann sich aus Sachsen Martin Luthers Religionslehre auszubreiten und 30 Jahre später bekannte sich fast die ganze Gemeinde zur neuen Religion. Die Herren von Schleinitz blieben zwar der katholischen Lehre treu, tolerierten aber die lutherische Lehre: als die Lutheraner im Jahre 1553 die Kirche renovieren wollten, wurden sie von Georg von Schleinitz wesentlich unterstützt. Nach Georgs Tode im Jahre 1566 übernahm die rumburger Herrschaft einschliesslich von Krásná Lípa (Schönlinde) sein jüngster Sohn Heinrich. Damals lebten im Dorfe 35 Bauern, 3 Chalupner und auch 73 Häusler, deren Häuser die frühere Gemeindeflur am Křinice-Bach fast vollständig verbaut hatten. Im Jahre 1570 musste Jindřich die Herrschaft wegen ihrer Schulden seinem Verwandten Kryštof (Christoph) verkaufen, der drei Jahre später Krásná Lípa (Schönlinde), Krásný Buk (Schönbüchel), Chřibská Nová Ves (Kreibitz-Neudörfel) und einen Teil von Horní Podluží (Obergrund) und die bis zum späteren Kyjov (Khaa) reichenden Wälder den Besitzern der benachbarten Kamintzer Herrschaft Jindřich (Heinrich) und Abraham von Wartenberg verkaufte. Die Wartenberger waren aber keine guten Oekonomen und mussten deshalb später die in Schulden geratene Herrschaft verkaufen. Im Juni 1614 kaufte diese Herrschaft Radslav der Ältere von Vchynitz und Tetov, dessen Familie, die seit 1619 unter dem Namen der Familie Kinsky geführt wird, dann die Herrschaft Kamnitz bis zur Aufhebung der obrigkeitlichen Verwaltung im Jahre 1848 besass.

Nach der Schlacht auf dem Weissen Berge begann der dreissigjährige Krieg und zur gleichen Zeit die intensive Rekatholisierung des Landes. Im Jahre 1624 wurden durch ein kaiserliches Dekret alle nichtkatholischen Geistlichen aus Böhmen ausgewiesen und zusammen mit ihnen sind auch viele Glaubensgenossen ausgewandert. Weil dadurch im Lande ein Mangel an katholischen Geistlichen entstand, blieb die Kirche in Schönlinde ohne Geistlichen und wurde im Jahre 1651 als Filialkirche zur Pfarrei in Chřibská (Kreibitz) angeschlossen. In Krásná Lípa wurde der Gottesdienst nur jeden dritten Sonntag gelesen und das dortige Kirchspiel wurde erst im Oktober 1718 wieder erneuert.
Im Jahr 1654 bestand Krásná Lípa aus 32 Bauerngehöften, 4 Chalupnern und 60 Häuslern, deren Einwohner sich hauptsächlich von Leinenweberei ernährten. Nach dem Krieg entwickelte sich die Gemeinde verhältnismässig schnell, so dass sie im Jahre 1713 schon 153 Häuser und 1113 Einwohner hatte, Die Besiedlung verbreitete sich auch in die Umgebung, wo die neuen Dörfer Dlouhý Důl (Langengrund), Sněžná (Schnauhübel), Vlčí Hora (Wolfsberg) und Zahrady (Gärten) entstanden.

Das Gebäude der früheren Schule auf dem Stadtplatz.
Das Gebäude der früheren Schule auf dem Stadtplatz.

Auf Grund eines Bittgesuches des Grafen Philipp Josef Kinský wurde Krásná Lípa (Schönlinde) durch ein Privilegium Kaiser Karls VI. vom 3. August 1731 zum Städtchen erhoben und im gleichen Jahre nahm der Graf in seinen Dienst den englischen Textilfachmann John Barnes (+ 1732), der hier eine Garnmanufaktur, Leinwand- und Wollweberei und –Bleiche gründete. Im Jahr 1733 wurde dem Städtchen das Marktrecht erteilt und in seinem Zentrum wurde ein quadratischer Stadtplatz ausgemessen, der bald von neuerbauten Bürgerhäusern umgeben war. Im Jahre 1739 wurde auch das alte Gericht an der Nordwestecke des Stadtplatzes abgerissen und an seiner Stelle ein neues einstöckiges Umgebindehaus erbaut, das hier bis zum Jahre 1904 stand. In den Jahren 1754-1758 wurde auch eine neue Kirche erbaut, die absichtlich nach Norden orientiert wurde, damit ihre Stirnwand zum Stadtplatz gerichtet war. Einen städtischen Charakter bekam allmählich auch die Hauptstrasse nach Česká Kamenice (Böhmisch-Kamnitz).
Der Aufschwung des Städtchens wurde von den preussisch-österreichischen Kriegen der Jahre 1757 und 1778, in den es zu Requisitionen und Plünderungen kam, gehemmt. Ein Jahr später unternahm Kaiser Josef II. eine Inspektionsreise durch Nordböhmen, auf der er am 21. September 1779 auch Krásná Lípa (Schönlinde) besuchte.
Im Jahre 1766 wurde in Krásná Lípa eine Strumpfwirkerzunft gegründet und später entstanden hier auch Bleichereien und Textilwerkstätten. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts war Krásná Lípa schon zu einem wichtigen Zentrum der Textilproduktion und des Textilhandels geworden, um dessen Entwicklung sich auch der hiesige Mäzen Carl August Dittrich besonders verdient gemacht hatte. Im Städtchen arbeiteten über 20 Bleichereien, 12 Färbereien, 13 Strumpfwirkereien und eine Kattunfabrik. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl auf über 4000.
Auf dem Kataster des Städtchens entstanden auch einige neue Ansiedlungen. An der Kaiserstrasse nach Česká Kamenice (Böhmisch-Kamnitz) entstand die Ansiedlung Falkenhain und in ihrer Nachbarschaft an der Strasse nach Doubice (Daubitz) die Gemeinde Neuforstwalde, deren erstes Haus bereits 1715 der Jäger Daniel Grohmann erbaut hatte. An der Grenze zu Krásný Buk (Schönbüchel) wurde vor dem Jahre 1833 die nach ihrer Lage am alten Viehtrieb Viebigthal (Fibichovo údolí) benannte Gemeinde gegründet. Ihr Name wurde aber in der hiesigen Mundart als Fiebichtal ausgesprochen und nach 1945 zu Fibichovo údolí umgedeutet (Zdeněk Fibich, 1850-1900 – tschechischer Komponist). Am Ostrande der Gemeide in Richtung nach Studánka (Schönborn) entstand eine Neuschönlinde benannte Häusergruppe und etwa 2 km von der Stadt entfernt an der Kaiserstrasse nach Rumburg die Ansiedlung Schönlinder-Klause, die nach 1945 zu Poustka (Zátiší, Klause) umbenannt wurde. Zusammen mit allen diesen Ansiedlungen hatte die Stadt Krásná Lípa (Schönlinde) im Jahre 1869 schon 6252 Einwohner. Im gleichen Jahre wurde die Eisenbahn von Česká Lípa (Böhmisch-Leipa) nach Rumburg in Betrieb genommen und ein Jahr später, am 5. Juni 1870, wurde Krásná Lípa (Schönlinde) zur Stadt erhoben.
Im Jahr 1871 wurde die heutige Schule eröffnet, die im Jahre 1886 durch Zubau der Nebenflügel erweitert wurde. Der Unterricht in Krásná Lípa (Schönlinde) ist schon unter den Herren von Schleinitz nachgewiesen und im Jahre 1635 hatte die Schule bereits ein eigenes Haus. Im Jahre 1734 wurde für die Schule ein grösseres Holzhaus erbaut und in den Jahren 1825 – 1871 wurde der Unterrricht in dem steinernen Schulgebäude auf dem Stadtplatz erteilt.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts begann sich das Wanderwesen deutlicher zu entwickeln und am 23. August 1855 wurde in Krásná Lípa (Schönlinde) der Gebirgsverein für das nördlichste Böhmen gegründet, dessen Sectionen später in mehr als 20 Gemeinden der Umgebung entstanden. Der Verein widmete sich äusserst aktiv der touristischen Erschliessung besonders des Schluckenauer Gebietes und des Lausitzer Gebirges.

Die Siedlung Fibichtal am Westrande der Stadt.
Die Siedlung Fibichtal am Westrande der Stadt.

Im Jahre 1903 wurden die Siedlungen Falkenhain, Neuforstwalde, Fiebigthal, Neuschönlinde und Schönlinder Klause der Stadt Schönlinde angegliedert und 1910 erreichte die Stadt mit 6930 Einwohnern ihre höchste Einwohnerzahl. Zusammen mit Krásný Buk (Schönbüchel), Kamenná Horka (Steinhübel) und Hely (Helle) hatte die Stadt noch um etwa ein Tausend Einwohner mehr. In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg enstand in der Stadt eine ganze Reihe monumentaler Gebäude, privater Villen und Fabriken. Diese Neubauten entstanden hauptsächlich an der Südseite der Stadt in der Richtung nach Falkenheim und Neuforstwalde. Schon im Jahre 1894 wurde von der Wiener Firma Kameneczky, Mayer u. Co. ein Elektrizitätswerk in Betrieb genommen und in der Stadt wurde die öffentliche Beleuchtung eingeführt. Im Jahre 1910 wurde auch eine Wasserleitung erbaut, die die Wasservorräte unter dem Jedlová-Berg (Tannenberg) ausnutzte.
In den 20er Jahren arbeiteten in der Stadt einige Textil- und Maschinenbaufirmen, eine Lohgerberei und andere Unternehmen. Es bestanden hier auch zwei Sägemühlen, eine Getreidemühle, eine Molkerei und die im Jahre 1878 gegründete Bräuerei Häusler. Zur Zeit der Wirtschaftskrise gingen manche dieser Unternehmen ein, trotzdem blieb Krásná Lípa (Schönlinde) bis zum 2. Weltkrieg eine bedeutende Industriestadt.

Nach der Aussiedlung der deutsachen Einwohner in den Jahren 1945-46 kam es zu einem wesentlichen Niedergang der Stadt und die Einwohnerzahl fiel auf etwa die Hälfte. Später wurden in der Stadt über 300 verwahrloste und verlassene Häuser abgerissen, wodurch auch der südwestliche Teil des Stadtplatzes betroffen war. Im Jahre 2000 wurde Krásná Lípa (Schönlinde) zum Sitz des Nationalparkes České Švýcarsko (Böhmische Schweiz) und das Aussehen der Stadt begann sich zu bessern. Eine Reihe verwahrloster Häuser wurde renoviert und auch der Stadtpark erlebte seine Wiederherstellung. Neu aufgebaut wurde auch die Südwestecke des Stadtplatzes, wo nach 2005 das Haus der Böhmischen Schweiz entstand und im Mai 2013 wurde neben ihm ein modernes Hotel eröffnet.

Denkmäler und Merkwürdigkeiten

Ansicht der Kirche der hl. Maria Magdalena vom Stadtplatz aus.
Ansicht der Kirche der hl. Maria Magdalena vom Stadtplatz aus.

Eine bedeutende Dominante der Stadt ist die barocke Kirche der hl. Maria Magdalena, die auf einer Anhöhe oberhalb des Stadtplatzes an der Stelle einer älteren Kirche aus den Jahren 1332-1368 erbaut worden ist. Der Bau nach dem Projekt des Architekten Jakob Schwarz wurde von Peter Hoffmann aus Lipová (Hainspach) durchgeführt. Der Grundstein wurde 1754 gelegt und 4 Jahre später wurde der Bau beendet. Den Hauptturm baute aber Josef Gampe erst im Jahre 1777. Der einschiffige Bau mit Seitenkapellen und einem dreiseitig abgeschlossenen Presbyterium wurde absichtlich nach Norden gerichtet, damit sich die Stirnwand der Kirche zum niedriger liegenden Stadtplatz hin richtete. Die Inneneinrichtung stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Der klassizistische Hauptaltar aus dem Jahre 1808 ist geschmückt mit dem Bild der Maria Magdalena vom Maler Dominik Kindermann aus Schluckenau und an den Seiten stehen Statuen der heiligen Petrus und Paulus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Kirchenschiff stehen zwei Nebenaltäre. Auf dem ersten befindet sich das Bild der Madonna in der Grotte von Josef Führich aus dem Jahre 1856 und den zweiten Altar schmückt das Bild des hl. Joseph mit dem Christuskind von František Tkadlík vom Jahre 1823. Bestandteil dieses Altares ist auch eine marmorne Statue des schlafenden Jesuskindes auf dem Kreuz von Ferdinand Pettrich vom Jahre 1820. Die reich geschmückte Rokokokanzel mit den Statuen der Kirchenväter und dem Relief des Letzen Abendmahles stammt aus dem Jahre 1765, das Taufbecken mit der Statuengruppe der Taufe Christi aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auf den Emporen steht ein Kruzifix von 1773 und die beiden gegenüberliegenden Bilder der Jungfrau Maria mit dem Erzengel, die die Szene Mariä Verkündigung abbilden, aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, Die Vitragen in den Fenstern wurden nach Skizzen von August Frind verfertigt. Die 1901 von der Firma Rieger aus Krnov (Jägerndorf) verfertigte Orgel wurde 1938 erweitert und ist nach ihrer Rekonstruktion im Jahre 2012 wieder funktionsfähig.
Unweit der Kirche steht die spätbarocke Pfarre mit einem Mansardendach. Vom Stadtplatz führt zur Kirche eine breite, in den Jahren 1816-1818 erbaute Treppe. Auf ihrem höchsten Punkt steht eine über 5 m hohe, im Jahre 1818 aus einem einzigen Sandsteinblocke gemeisselte Statue des Christus am Kreuz vom Dresdner Hofbildhauer Franz Pettrich. Neben ihm ist die Statue der hl. Barbara von 1812, die von der abgerissenen Brücke auf dem Stadtplatze hierher übertragen wurde.

Das Interieur der Kirche der hl. Maria Magdalena.
Das Interieur der Kirche der hl. Maria Magdalena.
Überreste des Wallfahrtsortes auf dem Kreuzberg.
Überreste des Wallfahrtsortes auf dem Kreuzberg.

Die Kirche war vom Friedhof mit einer um das Jahr 1770 erbauten Kapelle umgeben, Nach seiner Erweiterung im Jahre 1835 wurde die Kapelle durch eine neue klassizistische Kapelle ersetzt, deren Giebel die Mosaik der Beweinung Christi von August Frind schmückte. Nach der Auflassung des Friedhofes am 30. September 1882 verwahrloste die Kapelle zusehends und wurde in den 60. Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen. An der Friedhofsmauer haben sich einige Grabmäler von Franz Pettrich erhalten. Unter ihnen befindet sich z. B. ein steinerner Sarkophag mit den liegenden Gestalt der trauernden Frau des Geschäftsmannes Nikolas Römisch und ihrer verfrüht entschlafenden Tochter, oder das neugotische Monument der Frau Maria Anna May. Interessant sind auch die Grabmäler der Theresie Michel, des Zacharias Kögler und des Adalbert Wünsche. Unterhalb des Friedhofes in der Nemocniční ulice (Spitalgasse) steht der denkmalgeschützte hölzerne Schlauchtrockenturm, der früher Bestandteil der Feuerwehrhauses war.

Auf der Anhöhe oberhalb der Kirche wurde in den Jahren 1857 – 1859 ein Křížový vrch (Kreuzberg) errichtet, der am 11. September 1859 vom Bischof Bartholomäus Hille eingeweiht wurde. Die steinernen Stationen des Kreuzweges mit gemalten Bildern in den Nischen waren in der Form eines Hufeisens angeordnet, in dessen Mitte sich die Kalvarienkapelle mit dem Altarbild der Grablegung Christi von August Frind aus dem Jahre 1894 befand. Im Abschluss dieses Areales stand eine Statue Ecce homo aus dem Jahre 1866 vom Bildhauer Leopold Zimmer aus Krásná Lípa (Schönlinde) und am Zugangsweg die Heilige-Grab-Kapelle. Neben der von der Strasse zur Kirche hinauf führenden Treppe standen zwei jüngere Nischenkapellen, in deren einer wahrscheinlich die Szene aus dem Garten Gethsemane dargestellt war. Nach den 2. Weltkrieg wurde dieser ganze Wallfahrtsort verwüstet und heute sind von ihm nur Reste seiner Ruinen übriggeblieben.

Der Stadtplatz mit der symbolischen Brücke und den Statuen der vier Elemente im Winter.
Der Stadtplatz mit der symbolischen Brücke und den Statuen der vier Elemente im Winter.

Unterhalb der Kirche ist der quadratische Stadtplatz, durch den das Flüsschen Křinice (Kirnitzsch) fliesst, dessen Flussbett heute aber vollständig verdeckt ist. Früher führte über sein Bett nur eine steinerne Brücke mit den Statuen des hl. Joseph, des Johann von Nepomuk, der hl. Barbara und der Jungfrau Maria. Nach der Überdeckung des Flusslaufes wurde die Statue der hl. Barbara zur Kirche überführt und die Statue des hl. Joseph nach Sněžná (Schnauhübel) verkauft. Über das Schicksal der übrigen Statuen ist nichts bekannt. Seit 1879 stand auf dem Stadtplatz auch ein Brunnen mit der Statue der Austria von Leopold Zimmer, die im Jahre 1964 entfernt wurde. Im Laufe der Rekonstruktion des Stadtplatzes im Jahre 2009 wurde ein neuer Brunnen und eine symbolische Brücke mit Sandsteinstatuen vom akademischen Bildhauer Herbert Kiszy aus Kadaň (Kaaden), die Feuer, Wasser, Luft und Erde symbolisieren, erbaut. Diese Statuen wurden bei der Eröffnung des erneuerten Stadtplatzes am 5. Juni 2010 feierlich eingeweiht.

Das Haus „U Frinda“ (Beim Frind) an der Südseite des Stadtplatzes.
Das Haus „U Frinda“ (Beim Frind) an der Südseite des Stadtplatzes.

Von den Bürgerhäusern um den Stadtplatz ist das interessanteste das Haus „U Frinda“ (Beim Frind) mit Blockwand-Erdgeschoss und vorspringendem, vom Umgebinde gestützten Fachwerk-Obergeschoss, das so im Erdgeschoss einen Laubengang bildet. Dieses aus dem Jahre 1729 stammende Haus ist zur Zeit das älteste Haus der Stadt. Seit 1785 gehörte es mehr als einhundert Jahre der bedeutenden Ärztefamilie Zillich, nach dem 2. Weltkrieg blieb es aber bis zum Jahre 1991 unbewohnt, worauf es Private kauften und widerherstellten. Seit 1995 befindet sich in diesem Hause eine Konditorei und ein kleines Regionalmuseum. An der Nordseite des Stadtplatzes stehen die bürgerlichen Häuser No. 13 und No. 15 mit steinernen Eingangsportalen und auf dem Hause No. 14 zwischen ihnen wurde am 9. September 2000 eine Gedenktafel des Konstrukteurs der Motorräder Čechie-Böhmerland Albin Hugo Liebisch enthüllt. Auf der Ostseite des Stadtplatzes befindet sich das Gebäude der ehemaligen Schule von 1823, deren Stirnwand vom Stadtwappen geschmückt ist.
An der Westseite unter der Kirche ist die Křinický pivovar (Kirnitzsch-Bierbrauerei) die den Besuchern seit dem August 2013 zur Verfügung steht, und unweit von ihr wurde am 16. Oktober 2007 das Haus der Böhmischen Schweiz mit einem Informationszentrum und der Galerie des Nationalparkes eröffnet. In den Jahren 2011-2013 enstand in seiner Nähe das vom Architekten Patrik Hoffmann entworfene moderne Aparthotel Lípa. Seine Gebäude sind mit der ehemaligen Fabrik, die zwischen 2005 bis 2007 zu einem Kultur- und Relaxationszentrum umgebaut wurde, und mit dem benachbarten Pension Lípa (Linde) verbunden, das 2010 im denkmalgeschützten Hause mit Mansardendach, das an der nach Česká Kamenice (Böhmisch-Kamnitz) führenden Strasse steht, eröffnet wurde. Neben dem Pension steht ein weiteres wertvolles Bürgerhaus No. 276 mit einem steinernen Eingangsportal und einem mit Dachschiefer geschmückten Giebel.

Südwestecke des Stadtplatzes mit dem Haus der Böhmischen Schweiz und dem Hotel Lípa.
Südwestecke des Stadtplatzes mit dem Haus der Böhmischen Schweiz und dem Hotel Lípa.

Etwa 400 m weiter ist in der selben Gasse ein ausgedehnter Garten mit dem Neorenaissance-Palast der Elisabeth Hielle-Dittrich, der in den Jahren 1885-1887 von den Dresdner Architekten William Lossow und Hermann Viehweger gebaut wurde. Die reiche figurale Ausstattung wurde von Anton und Adolf Schwarz aus Dolní Sedlo nach Modellen des Dresdner Professors Rentsch verfertigt. In der Nähe der Eisenbahnhaltestelle steht das ehemalige Kinderheim, das in den Jahren 1912 - 1915 von der Familie Dittrich erbaut wurde. Während des 1. Weltkrieges diente es als Krankenhaus, nach 1923 war hier ein Waisenhaus und seit dem 9. September 1946 ein Kinder-Erholungsheim. Seit dem Jahre 2000 ist hier der Sitz der Verwaltung des Nationalparkes Böhmische Schweiz.

Das Neurenaissance-Haus des Gemeindeamtes.
Das Neurenaissance-Haus des Gemeindeamtes.

In der Hauptstrasse östlich vom Stadtplatz steht das Eckhaus des Gemeideamtes, das im Neo-Renaissancestil mit Sezessionselementen in den Jahren 1899-1901 erbaut wurde. Südlich von ihm steht das monumentale Gebäude der Schule, deren Grundstein am 30. April 1870 gesetzt wurde und in der man bereits am 27. November 1871 mit dem Unterricht beginnen konnte. Im Jahre 1886 wurde sie um zwei Seitenflügel erweitert. Etwa 100 m vom Gemeindeamt entfernt an der Strasse nach Varnsdorf (Warnsdorf) stehen zwei denkmalgeschützte Miethäuser aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese beiden steinernen Häuser mit Mansardendächern und steinernen dekorativen Eingangsportalen sind aber heute stark verwahrlost.
In der Stadt hat sich auch eine Reihe typischer volkstümlicher Umgebindehäuser erhalten, von denen einige die Wände mit Holzplatten und mit Schiefer geschmückte Giebel besitzen. Die meisten von ihnen findet man im östlichen Teile der Stadt an der Strasse nach Varnsdorf (Warnsdorf) und in den anliegenden Gassen. Unter Denkmalschutz stehen die einstöckigen Häuser No. 21, 31, 61, 74, 89, 99, 118 und die kleinerern ebenerdigen Häuser No. 91, 143, 151, 166, 176, 200, 208, 433 und 483. Westlich vom Stadtplatz steht in der Kyjovská ulice (Khaa-Gasse) das grosse einstöckige, zur Hälfte mit Fachwerk-Obergeschoss und Mansardendach versehenes Haus No. 396 mit einem reich geschmücktem steinernen Eingangsportal und etwas weiter in der Tylova ulice (Tyl-Gasse) steht das Fachwerkhaus No. 298 mit holzverschaltem Oberstock und Mansardendach. Im Areal des Ústav sociální péče hlavního města Prahy (Anstalt für Sozialfürsorge der Hauptstadt Prag) am Nordwestrande der Stadt steht das Faktorenhaus in Blockbauweise No. 363 mit Fachwerk-Obergeschoss und auch die fünfstöckige funktionalistische Palmesche Villa, die sich nach den Plänen des dresdener Architekten Hans Richter in den Jahren 1929-2930 der Textilmagnat Josef Franz Palme bauen liess.

Eines der gut erhaltenen Blockhäuser in der Varnsdorferstrasse.
Eines der gut erhaltenen Blockhäuser in der Varnsdorferstrasse.
Palmes Vila im nordöstlichen Teil der Stadt.
Palmes Vila im nordöstlichen Teil der Stadt.
Das Haus No.285 in der Smetanova ulice mit der August Frind-Gedenktafel.
Das Haus No.285 in der Smetanova ulice mit der August Frind-Gedenktafel.

In der Richtung nach Doubice (Daubitz) läuft aus der Stadt die Smetanova ulice (Smetana-Gasse) hinaus, an deren Anfang das einstöckige Haus No. 285 steht, das vor dem 2. Weltkrieg der Familie Zweigelt gehörte. In den Jahren 1912 – 1919 wohnte darin der Maler August Frind und nach ihm bis 1930 der Komponist August Stradal. Im Jahre 1934 wurde in ihm das Städtische Museum eingerichtet, dessen Sammlungen man im Jahre 1947 in das Museum in Rumburg überführte. Heute befindet sich an diesem Hause eine August Frind-Gedenktafel, die am 21. November 2002 enthüllt wurde.
Etwa 150 m weiter an der rechten Seite der Strasse liegt der Stadtpark und der am 1. Oktober 1882 eröffnete Neuer Friedhof mit einer Reihe von künstlerisch wertvollen klassizisten Grabmälern. Am seinem Südwestende wurde in den Jahren 1888 – 1889 das Neorenaissance-Grabmal der Familie Dittrich erbaut, das vom bedeutenden Berliner Architekten Julius Carl Raschdorf entworfen worden ist. Über der Krypta, deren Wände mit Glasmosaiken bedeckt waren, stand die Grabkapelle mit einem Altar, der das Bild der Kreuzigung von August Frind trug. Die Sandsteinstatuen über dem Eingang symbolisierten den Schlaf und den Frieden. Zur Beheizung der Gruft diente ein kleines Kesselhaus, dessen Reste heute noch am Fusse des Hanges unter der Gruft stehen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Inneneinrichtung der Gruft vernichtet und der ganze Bau ist zur Zeit stark verwahrlost.

Gruft der Familie Dittrich.
Gruft der Familie Dittrich.

Aus dem ursprünglich privaten Park um die Dittrich-Gruft bildete der Industrielle und Mäzen Carl Dittrich durch allmähliche Ausgestaltungen einen Stadtpark, der in den Jahren 2004 bis 2006 rekonstruiert und mit neuen Anpflanzungen ergänzt wurde. Auf seiner über 10 ha grossen Fläche befinden sich heute meandrierende Bächlein, der Fischteich Oko (Auge) mit einer Insel, hergerichtete Aussichtspunkte, Altane und eine Reihe von Ruheplätzen. Am Rande des Parkes vor dem Friedhof steht das bronzene Standbild eines Löwen, das am 27. September 1908 aus Anlass des sechzigjährigen Regierungsjubiläums des Kaisers Franz Josef I. und der 50jährigen Gründungsfeier des hiesigen Veteranenvereines enthüllt wurde. Diese Statue von Klement Grundig aus Dresden stellt den böhmischen Löwen dar, der den preussischen Adler zerreisst. An den Seiten des Granitsockels unter dem Standbild befanden sich ursprünglich bronzene Gedenktafeln der im preusssisch-österreichischen Kriege von 1866 gefallenen Soldaten.
Gegenüber diesem Mahnmal stand früher die altkatholische Erlöser-Kirche, deren Grundstein am 20. Januar 1900 gelegt wurde und die noch nicht fertiggebaute schon am 1. September des folgenden Jahres eingeweiht wurde. Diese, im neugotischen Stil von Josef Schmidt erbaute Kirche wurde erst 1903 fertiggestellt, nach dem 2. Weltkrieg wurde der Bau, der nicht mehr seinem ursprünglichen Zwecke diente, dem Verfall überlassen, bis er im Jahre 1971 abgerissen wurde.

Ehemaliges Kesselhaus unterhalb der Gruft der Familie Dittrich.
Ehemaliges Kesselhaus unterhalb der Gruft der Familie Dittrich.
Die Löwenstatue am Rande des Stadtparkes.
Die Löwenstatue am Rande des Stadtparkes.

Bedeutende Landsleute und Persönlichkeiten

In Krásná Lípa (Schönlinde) wurde der akademische Maler August Frind (1852 - 1924) geboren, den man manchmal als „Brožík des Schluckenauer Zipfels“ (Václav Brožík, tschechischer Historienmaler, 1851-1901) bezeichnete, die volkstümliche Erzählerin und dramatikerin Anna Waldhauser (1860 - 1946), der Komponist und Pianist Franz Bendel, der Amateur-Naturwissenschaftler Rudolf Kögler (1899 - 1949), der den ältesten Naturlehrpfad und die einzigartige geologische Karte in Zahrady (Gärten) verfertigte, geboren. Aus der Stadt Krásná Lípa (Schönlinde) stammte auch eine ganze Reihe von Unternehmern in der Textil-Branche, wie z. B. Johann Gottfried Lorenz Münzberg (1758 - 1824), Anton Friedrich (1820 - 1891), Karl Hielle (1848 - 1891), Gustav Adolf Jäger (1878 - 1954). Um den Aufschwung der Stadt hat sich der Gross-Indutrielle und Mäzen Carl August Dittrich (1853 - 1918) ausserordentlich verdient gemacht, denn es ist sein Verdienst, dass in dieser Stadt nicht nur ein Krankenhaus, Stadtbad, Jugendheim und Stadtpark, sondern auch eine Wasserleitung und Kanalisation entstanden ist.
Aus Krásný Buk (Schönbüchel) stammte auch ein weiterer Unternehmer in der Textilbranche Jan Josef Grohmann (1792 - 1873) und in Vlčí hora (Wolfsberg) wurde geboren Antonín Alois Weber (1877 - 1948), der vom Jahre 1931 an Bischof der leitmeritzer Diözese war.
In der Stadt wirkte auch der Musikpädagoge und Komponist August Stradal (1860 - 1930), ein Schüler des weltberühmten Komponisten Ferencz Liszt, und der Konstrukteur der Motorräder Čechie-Böhmerland Albin Hugo Liebisch (1888 - 1965).

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Krásná Lípa (Schönlinde) liegt im Tal des Křinice-Baches (Kirnitzsch), dessen Quellen sich im nahen Walde befinden. Im Nordwesten schliesst sich an die Stadt die Ansiedlung Krásný Buk (Schönbüchel) mit der Ruine der gleichnamigen Burg an, weiter im Tale befinden sich die Siedlungen Dlouhý Důl (Langengrund) und Kyjov (Khaa), hinter denen die Kirnitzsch den tiefen felsigen Schlucht des Kyjovské údolí (Khaatal) gebildet hat. Nördlich des údolí Křinice (Kirnitzschtal) entstanden die Ansiedlungen Sněžná (Schnauhübel) mit dem Wallfahrtskirchlein der Jungfrau Maria, Zahrady (Gärten) mit Köglers einzigartiger geologischer Karte und Vlčí hora (Wolfsberg), das am Fusse des gleichnamigen Berges mit dem Aussichtsturm liegt. An der Südseite ist die Ansiedlung Kamenná Horka (Steinhübel) und das eingegangene Dorf Hely (Helle). Aus den Wäldern im Südwesten von Krásná Lípa ragt der Vápenný vrch (Kalkberg, Maschkenberg) mit seinem Naturschutzgebiet, der Široký vrch (Steingeschütt) mit der Aussicht Karlova výšina (Karlshöhe) und der Farská kaplička (Pfaffenkapelle) herauf. Zwischen beiden Bergen führt die Strasse nach Doubice (Daubitz). In südlicher Richtung führt aus Krásná Lípa die Strasse über Chřibská Nová Ves (Kreibitzneudörfel) nach Rybniště (Teichstatt), Chřibská (Kreibitz) und Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz). Aus Rybniště führt eine Abzweigung über Horní Podluží (Obergrund) nach Jiřetín pod Jedlovou (Skt. Georgental). mit dem Wallfahrtsort auf dem Křížová hora (Kreuzberg), der Burgruine Tolštejn (Tollenstein) und dem Berg Jedlová (Tannenberg) mit dem Aussichtsturm, dem Restaurant und dem Friedrich-Schiller-Denkmal. Auf dem Jedlová-Berg und dem nahen Šibeniční vrch (Galgenberg) sind Skihänge. Aus den Wäldern südöstlich von Rybniště ragen die Gipfel des Plešivec (Plissenberg) und Žulovec (Fladenberg) herauf, an dessen Hang sich die Sommerfrische Malý Semerink (Klein-Semmering) befand. Am Ostrande von Rybniště liegt der Školní rybník (Mittelteich) und nordöstlich von ihm das Vogleschutzgebiet mit dem Velký rybník (Grosser Teich) und Světlík (Lichtenberger Teich), am dessen Ufer eine schön instand gesetzte Windmühle steht. Auf einer Anhöhe östlich von Krásná Lípa liegt die Ansiedlung Studánka (Schönborn), im Tal der Mandava (Mandau) hinter ihr liegt die Stadt Varnsdorf (Warnsdorf) und nordöstlich davon Rumburk (Rumburg). Aus den Wäldern zwischen Krásná Lípa und Rumburg ragt der Berg Dymník (Rauchberg) mit seinem Aussichtsturm und Restaurant empor.

Übersichtskarte der Umgebung von Krásná Lípa.

Weitere Informationen

Vlčí hora Vlčí hora Studánka Veronika Studánka Veronika Písečník Písečník Zahrady Vlčí Hora Sněžná Hrad Krásný Buk Krásný Buk Dlouhý Důl Kamenný vrch Kamenný vrch Vlčí hrádek Vlčí hrádek Kyjov Hely Kamenná Horka Vinný sklep Jeskyně víl Jeskyně víl Kyjovský hrádek Kyjovské údolí Brtník Brtník Medvědice Medvědice Hřebec Hřebec Bor Vápenný vrch Vápenný vrch Vápenka Doubice Široký vrch Široký vrch Farská kaple Hrbolec Spravedlnost Spravedlnost Liščí Bělidlo Marschnerova louka Chřibský hrádek Chřibský hrádek Böhmův vrch Böhmův vrch Chřibská Dolní Chřibská Louka U Brodských Lipový vrch Horní Chřibská Malý Semerink Nová Chřibská Na Sedle Plešivec Plešivec Žulovec Žulovec U Křížového buku Jedlová Jedlová Jedlová, osada Nový Svět Šibeniční vrch Šibeniční vrch Stříbrné doly Žofín Horní Podluží Ladečka Rybniště Školní rybník Školní rybník Velký rybník Světlík Světlík Studánka Prameny Křinice Chřibská Nová Ves Krásná Lípa Poustka Zátiší Dymník Dymník Rumburk