Lausitzer Gebirge
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Städte und Gemeinden

Kyjov
(Khaa)

Häuser am Staudamm in Kyjov (Khaa).

Das Dorf Kyjov (Khaa), eine kleine Sommerfrische am Flüsschen Køinice (Kirnitzschbach), entstand um die Mitte des 17. Jahrhunderts, als der unternehmenslustige Weber Christoph Riedel um die herrschaftliche Sägemühle und den anliegenden Teich einige Häuschen baute. Die Gemeinde liegt am Anfange des Kyjovské údolí (Khaatal), einer tiefen Schlucht, die das Flüsschen in die Kreidesandsteine ausgehöhlt hat. Westlich vom Dorfe über dem linken Ufer des Baches sind auf einem hohen Sandstein-Felsvorsprung die unscheinbaren Überreste des sog. Kyjovský hrad (Wüstes Schloss) erhalten, die aber wesentlich älter sind als das heutige Dorf. Wahrscheinlich handelt es sich dabei aber nicht um eine ehemalige Burg, sondern um eine ältere Ansiedlung. Ihre Existenz wird mit einem altertümlichen Bergbau in Verbindung gebracht, auf den einige hiesige Flurnamen (Železné jámy - "Eisengruben", Zlatá díra - "Goldloch", Zlatý potok - "Goldbach") und einige erhalten gebliebene Spuren eines alten Bergbaues hinweisen. Früher soll man hier auch Gold gewaschen haben.

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