Lausitzer Gebirge
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Städte und Gemeinden

Snìžná
(Schnauhübel)

Snìžná (Schnauhübel), Blick von Nordosten.

Snìžná (Schnauhübel) ist eine kleine, zur Erholung dienende Ansiedlung auf einer kleinen Hochebene über dem Tale des Køinice-Baches (Kirnitzsch), etwa 2,5 km nordwestlich von Krásná Lípa (Schönlinde), deren Ortsteil es jetzt ist. Sie wurde wahrscheilich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts an Stelle einer älteren Heuscheuer und später Hegerhauses erbaut und wurde nach dem Baue der Kapelle im Jahre 1732 zu einem lokal bedeutenden Wallfahrtsort.
In der Gemeinde steht die spätbarocke Wallfahrtskirche zu Maria Schnee, die im Jahre 1732 von den Eheleuten Johann Christoph und Maria Liebsch erbaut wurde. Die einschiffige Kirche auf einem rechteckigen Grundriss mit einem schmäleren Altarraum und einer rechteckigen Sakristei an ihrer Nordseite hat ihre Inneneinrichtung aus dem 19. Jahrhundert. In ihre Aussenwand ist ein Sandsteinepitaphium mit Reliefausschmückung aus dem Jahre 1732 eingemauert.
An der Weggabelung oberhalb der Gemeinde steht unter einer riesigen, unter Naturschutz stehenden Linde eine barocke Kapelle aus dem 18. Jahrhundert, weiter unten im Dorfe steht eine Barockstatue des Hl. Johann Nepomuk aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Dorfe befinden sich auch einige ehemalige Bauernhäuser in Blockbauweise aus dem 18. und 19. Jahrhundert und ein kleiner botanischer Garten am Hause der Familie Fritsch mit vielen seltenen Pflanzen- und Gehölzarten.

Wallfahrtskirche Maria Schnee. Kapelle an der Wegkreuzung oberhalb des Dorfes. Im Hintergrund rechts der Wolfsberg.

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