Lausitzer Gebirge
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Prameny Køínice
(Kirnitzschquelle)

Stiller Waldwinkel mit den Quellen des Køinice-Baches.

Das Flüsschen Køinice (Kirnscht, Kirnischt, u. a.) entspringt inmitten der Wälder zwischen Krásná Lípa und Studánka etwa 300 m nördlich von der diese beiden Orte verbindenden Strasse. Dieser stille und romantische, reich mit Schachtelhalm bewachsene Waldwinkel, in dem sich das Wasser einiger kleinerer Quellen vereinigt, liegt in einer Seehöhe von um 500 m. Ursprünglich hiess er "Wilde Borne", heute nennt man ihn Tøi studánky (Drei Brunnen). Die Umgebung dieser Quellen ist bereits am 20. Oktober 1908 hergerichtet und feierlich den Touristen zugänglich gemacht worden. Zwei kleinere und zeitweise versiegende Quellen sind heute eingefasst und durch ein niedriges eisernes Geländer geschützt, über der dritten und wasserreichsten Quelle steht eine hölzerne sechsseitige, mit Sitzbänken versehene Laube, die zuletzt 1990 erneuert worden ist.

Das Flüsschen Køinice fliesst durch Krásná Lípa und später durch das schnell enger werdende Tal unterhalb von Krásný Buk bis nach Kyjov, wo es das romantische Felsental des Kyjovské údolí (Khaatal) durchfliesst. Von der Mündung des Bílý potok in der eingegeangenen Ansiedlung Zadní Doubice (Hinterdaubitz) an bildet es in einer Länge von etwa 8 km die Staatsgrenze mit Deutschland. Im oberen Teil dieses Tals wurde im 16. Jahrhundert die sog. Obere Schleuse gebaut, um das zum Flössen des Holzes nötige Wasser anzustauen. Heute wird hier auf deutscher Seite eine romantische touristische Kahnfahrt angeboten. In dem ehemaligen Hinter-Dittersbach verlässt das Wasser nach einem etwa 17 km langem Lauf endgültig das böhmische Gebiet und fliesst unter dem Namen Kirnitzsch durch die Sächsische Schweiz bis nach Bad Schandau, wo es in die Elbe mündet.

Laube mit der stärksten Quelle. Eine der hergerichteten Quellen.

 


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