Naděje
(Hoffnung)

Eine Sommerfrische, die in der Nähe von Mařenice (Mergtal) in den die Burgruine Milštejn (Mühlstein) umgebenden Wäldern. Die Ansiedlung entstand wahrscheinlich im Zusammenhang mit der hiesigen Glashütte und später mit dem Bergbau, der in der Umgebung umging. Als Dorf wird sie zum ersten Male 1612 in den Urkunden erwähnt, sein Name entstand wahrscheinlich durch Übernahme des Namens des hiesigen Stollens. Im Jahre 1874 mieteten die Gebrüder Israel aus Dresden den Mühlsteinbruch an der Burg und errichteten in Naděje eine Fabrik zur Verarbeitung von Mühlsteinen. Einer dieser Mühlsteine liegt noch heute vor dem Hause Nr. 20. Südlich vom Dorfe am Weg nach Trávník (Glasert) steht eine Kapelle aus dem Jahre 1821, auf derem Altar sich eine Statuengruppe der hl. Anna selbdritt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aus den Wäldern über dem Dorfe ragt einsam der isolierte Felsturm Křížová věž (Rabenstein) heraus.
Etwa einen Kilometer nördlich von Naděje ist in einem bewaldeten Tale die Sommerfrische Hamr (Hammer).

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Text: Jiří Kühn; Übersetzung: Petr Kühn.