Lesní vrch bei Naděje
(Waldberg bei Hoffnung)

Der Lesní vrch (Waldberg, 445 m) ragt über dem Nordostrand von Naděje (Hoffnung) zwischen dem Dorf und dem údolí Hamerského potoka (Hammerbachtal) empor. Dieser langgestreckte bewaldete Berg hat zwei Gipfel und an seinen Abhängen sieht man an manchen Stellen flache Gruben als Überreste längst verlassener Abbaue von Eisenerzen. Sie befinden sich vor allem auf dem Südwesthange in zwei parallelen Linien, einen verwitterten Erzgang, der wahrscheinlich den ganzen Kamm durchquert, ausrichten. Andere Spuren des Eisenbergbaus kann man auch an seinem steilen Nordwesthang über dem Hamerský potok (Hammerbach) sehen, wo sich die Anwesenheit des Erzganges durch eine lokale Verhärtung des Sandsteins bemerkbar macht.
Im údolí Hamerského potoka (Hammerbachtal) unter dem Lesní vrch befindet sich ein kleiner Badeteich und in seiner Nähe ist auch heute noch eine alte Schlackenhalde sichtbar. Auch im Bach selbst kann man an einigen Stellen Schlackenbruchstücke finden, die auf eine alte Verhüttung von Eisenerzen in der nächsten Umgebung hinweisen. Am Wege, der aus dem Tal am Hang des Lesní vrch nach Naděje (Hoffnung) führt, steht hinter der Brücke am Bach ein wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert stammendes Kreuz; es wurde im März 2005 renoviert.

Text: Jiří Kühn; Übersetzung: Petr Kühn.