Lausitzer Gebirge
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Scharfenstein

Blick auf das Felsmassiv des Scharfensteins vom Süden. im Vordergrund links erhebt sich die Scharfensteinnadel.

Der Scharfenstein (570 m) ist ein auffallendes Felsgebilde, das sich auf dem bewaldeten Kamm zwischen der Brandhöhe und dem Töpfer, etwa 1 km östlich von Oybin und 1 km nördlich von Lückendorf erhebt. Dieser gewaltige Felsturm, der etwa 45 m über den Kamm heraufragt, besteht aus festem, verquartzem Sandstein, der der Verwitterung besser Widerstand leistete als die umgebenden Quadersandsteine. Am Südfuss dieses Massives steht ein kleinerer Felsturm, die "Scharfensteinnadel".

An der Nordseite des Scharfensteines sind noch heute Spuren von eingehauenen Stufen sichtbar, von denen angenommen wird, dass sie aus dem Mittelalter stammen, als man den Scharfenstein als Beobachtungstandort verwendet haben sollte. Touristisch wurde sein Gipfel nämlich erst 1900 durch eine Treppe zugänglich gemacht, die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erneuert wurde. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wird der Scharfenstein auch bergsteigerisch genutzt. Von der Aussichtsplattform auf dem Gipfel bietet sich eine schöne Rundsicht über das Zittauer Gebirge mit dem Oybin, Hochwald (Hvozd) und Lausche (Luž), im Südosten sieht man den Ještìdský høbet (Jeschkenkamm) und bei guten Wetterbedingungen auch die Jizerské hory (Isergebirge) und Krkonoše (Riesengebirge). Im Jahr 1993 wurde auf seinem Gipfel eine neue Windfahne installiert.

Am Fuss des Scharfensteins treffen einige Wanderpfade zusammen, von denen der bedeutendste am Felskamm entlang vom Töpfer über die Kleine und Grosse Felsengasse in den Grenzsattel Kammloch unter dem Hochwald (Hvozd) führt. Quer über den Kamm führt der Scharfensteinweg von Oybin in Richtung auf Lückendorf.

Weitere Informationen

 


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