Lausitzer Gebirge
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Èihadlo - Kopøivnice
(Stückeberg - Nesselberg)

Steinernes Denkmal Wenzel Röbischs.

Die bewaldeten Berge Èihadlo (Stückeberg) und Kopøivnice (Nesselsberg) zusammen bilden einen etwa 1 km langen Phonolith-Kamm, der über dem údolí Hamerského potoka (Hammerbachtal) von der Ansiedlung Myslivny (Jägerdörfel) am Fusse der Luž (Lausche) eine grossen Bogen bis nach Horní Svìtlá (Oberlichtenwalde) bildet. Etwa 1 km südwestlich des Luž befindet sich auf diesem Kamm der wenig ausgeprägte flache Gipfel Èihadlo (Stückeberg, 664 m), hinter dem auf weiteren etwa 800 m der Kamm weiter mässig weiter zum niedrigeren Gipfel Kopøivnice (Nesselsberg, 638 m), dessen letzter Ausläufer scharf nach Osten umbiegt, absinkt. Etwa 250 m südwestlich vom Kopøivnice-Gipfel steht auf einem mässig abfallendem Hange ausserhalb der Wege ein fast 2 m hohes Sandsteindenkmal, das an den Holzfäller Wenzel Röbisch erinnert, der hier am 14. Mai 1913 von einem fallenden Baum getötet worden ist. Das Denkmal errichteten hier seine Holzfällerkamenraden mit Unterstützung der Gemeinde Horní Svìtlá (Oberlichtenwalde) und der Forstverwaltung Nová Hu (Neuhütte).

An der West- und Südseite fällt der Kamm ziemlich steil in das Tal údolí Hamerského potoka ab, während er sich im Osten nur sanft über Wiesen nach Horní Svìtlá abflacht. An seinem Nordwesthange führt die Waldstrasse von Myslivny zum Strassenkreuzung U Jana (Beim Johannes), an deren linken Seite unweit des Èihadlo-Gipfels der gut sichtbare Standort eines früheren Kohlenmeilers, wie sie sich in den umliegenden Wäldern mehrere erhalten haben, zu sehen ist. Es sind das geebnete kreisförmige Flächen mit dem Durchmesser von 5-10 m, auf denen ehemals die Köhler in Meilern Holzkohlen gebrannt haben.
Im Tale údolí Hamerského potoka am Südhange des Kopøivnice waren seit dem Mittelalter auch Glashütten im Betrieb, die wegen dem grossen Holzverbrauch oft von Ort zu Ort übersiedeln mussten. Den Standort einer solchen Glashütte aus der Zeit um 1300 hat man am auch Südosthange in der Nähe eines kleinen Bächleins oberhalb des Staudammes Nadìje gefunden.

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