Lausitzer Gebirge
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Neumannùv mlýn bei Maøenièky
(Neumanns Mühle bei Klein-Mergtal)

Volkstümliches Kreuzigungs-Relief an der Felswand nahe der Strasse von Trávník nach Maøenice.

Die Mühle Neumannùv mlýn (Neumanns Mühle) stand am Nordwestlrand des Dorfes Maøenièky (Klein-Mergtal) an der linken Seite der nach Nadìje (Hoffnung) und Antonínovo Údolí (Antonital) führenden Strasse. Bis heute haben sich von ihm nur einige in den Felsen gegrabene Keller und ein 260 m langer Mühlgraben, der in der Vergangenheit das Wasser zum Antrieb der Mühle aus dem Hamerský potok (Hammerbach) geführt hatte, erhalten. Der Mühlgraben hatte seinen Anfang bei einem heute schon verschwundenen Teich oberhalb der Strasse von Trávník (Glasert) nach Maøenice (Gross-Mergtal), von wo er etwa 50 m weit in einem offenen Graben zur Strasse und unter ihr durch geführt war, und setzte seinen Lauf in einem in den Felsen gegrabenen Gang, der in einigen Krümmungen bis zur früheren Mühle führte, weiter. Der etwa 1 m breite und 1,5 bis 2 m hohe Tunnel wird von einigen Seitenöffnungen beleuchtet, von denen die erste etwa 50 m von der Strasse entfernt in den Felsen neben einer Nische mit einem volkstümlichen Kreuzigungs-Relief gegraben wurde. Ungefähr in der Mitte seinen Verlaufs zweigt aus dem Tunnel ein Ablassgraben ab, durch den man das Wasser. wenn nötig, zurück in den Hammerbach ablassen konnte. In der zweiten Hälfte sind noch zwei weitere Beleuchtungsöffnungen gegraben und etwa 20 m hinter der zweiten Öffnung befindet sich in seiner Wand das Datum 9. April 1843 eingegraben. Der Tunnel endet im Freien an der Stelle der früheren Mühle.

In den Sandsteinfelsen gehauener Tunnel des alten Mühlgrabens. Abzweigung des Ablassgrabens.

 


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