Lausitzer Gebirge
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Wachstein bei Polevsko
(Wachstein bei Blottendorf)

Grundmauern des ehemaligen Gasthauses (Wachsteinbaude).

Diese unauffällige Anhöhe, früher Wachstein (574 m) genannt, bildet den östlichsten Ausläufer eines flachen Basaltkammes, der sich vom Obrázek (Bildstein) bei Prácheò (Parchen) über Kluèky (Klutschken) bis nach Polevsko (Blottendorf) hinzieht. Am Südhange des ursprünglich kahlen Gipfels erbauten um etwa 1920 die Mitglieder der hiesigen Abteilung des Gebirgsvereines für das nördlichste Böhmen ein geräumiges hölzernes Gasthaus, von dem es eine schöne Aussicht über Nový Bor (Haida) und in die Umgebung von Èeská Lípa (Böhmisch Leipa) gab. Heute findet man hier nur noch überwachsene Grundmauern mit einem Kellerrest und das in seiner Nähe stehende Torso eines Denkmales mit den noch sichtbaren Jahreszahlen 1778-1928, die an die 150. Wiederkehr des Geburtstages des Gründers der deutschen Turnerbewegung, Friedrich Ludwig Jahn, hinweisen. Auch von hier gibt es keine Aussicht mehr, da der ganze Kamm von Wald bewachsen ist. In den Osthang des Berges in Richtung auf Arnultovice (Arnsdorf) grub sich ein Basaltsteinbruch ein, dessen Betrieb in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts eingestellt wurde; heute befindet sich in seinem unteren Teil eine Sortieranlage für Bauschutt und Abfälle.

Torso des Friedrich Ludwig Jahn-Gedenksteines.

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