Liščí hora
(Fuchsberg)

Die Žitavská cesta (Fuchsbergweg) mit dem Denkmal für den Flugzeugabsturz.
Foto: Jiří Kühn.
Der Liščí hora (Fuchsberg) (536 m) ist ein ausgedehnter bewaldeter Hügel etwa 1,5 km östlich von Petrovice (Petersdorf) und 1,5 km nordwestlich von Polesí (Finkendorf). Er besteht überwiegend aus Sandstein, der an einigen Stellen eisenhaltig ist. Auf der Süd- und Ostseite sind zwei kleine Basaltkamine an die Oberfläche getreten.
Um den Liščí hora führen zwei wichtige Waldwege. Am südlichen Fuß schlängelt sich die Hadovka in zahlreichen Kurven von Polesí nach Petrovice, und weiter oben am westlichen und nördlichen Hang verläuft der Žitavská cesta (Fuchsbergweg), von der manchmal angenommen wird, dass dies der alte Landweg von Prag über Jablonné v Podještědí (Deutsch Gabel) um den Loupežnický vrch (Raubschlossberg) und durch das Tal des Bílý potok (Weißbachtal) nach Zittau war. Historisch ist dies jedoch nicht belegt. Über den Gipfel des Liščí hora verläuft auch eine doppelte Linie von Betonbunkern der Grenzanlagen aus dem Jahr 1938.
Am nordwestlichen Hang des Berges steht am Žitavská cesta ein Gedenkstein mit einer Erinnerungstafel, die an den Absturz zweier sowjetischer Mig-15-Kampfflugzeuge erinnert, der sich hier am Morgen des 21. September 1960 im Nebel ereignete. Bei dem Absturz kamen die Piloten beider Flugzeuge, Vitalij Ivanovič Dorofeev und Gennadij Semenovič Yudakov, ums Leben. Ein drittes Flugzeug soll knapp am Sokol- (Falkenberg-) Gipfel vorbeigeflogen und zu seinem Stützpunkt in Polen zurückgekehrt sein. Das Denkmal wurde am 7. September 2017 an der Straße unterhalb der Absturzstelle enthüllt.

Denkmal zur Erinnerung an den Flugzeugabsturz vom 21. September 1960.
Foto: Jiří Kühn.