Lausitzer Gebirge
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Nový Svìt
(Neue Welt)

Gesamtansicht der Wiese, auf der sich die Bleiche befand.

Die Einschicht Nový Svìt lag auf einer von Wäldern umgebenen Wiese am Westfusse des Šibenièní vrch (Galgenberg), etwa 1,5 km südlich von Horní Podluží (Obergrund). Ursprünglich hiess sie Hampelbleiche nach Ignaz Hampel aus Jedlová (Tannendorf), der die hiesigen reichen Wasservorräte nutzte, um im Jahre 1826 eine Naturbleiche zu gründen. Noch im selben Jahre baute er sich ein kleines Häuschen und zwei Jahre später ein grosses Wohnhaus. Im Jahre 1842 kam die Bleiche an seinen Sohn Franz, der sie bis 1913 betrieb und sie dann auflöste. Sie wurde dann zu einem Bauernhofe und ging erst kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ein.
Heute sind hier nur unscheinbare Anzeichen der früheren Wassergräben und -behälter. An der Stelle des früheren Gartens inmiten der Wiese steht zwischen einigen erwachsenen Bäumen das einzigartige Exemplar einer Eibe. In den umgebenden Wäldern haben sich bis heute einige Grenzsteine aus dem Jahre 1740 erhalten, die die alte Grenze der Herrschaften Rumburk und Böhmisch Kamnitz bezeichneten.

Der inmitten der Wiese zwischen Bäumen stehende Eibenbaum.

 


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