Lausitzer Gebirge
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Kamenný vrch bei Dolní Světlá
Steinberg bei Niederlichtenwalde

Der Kamenný vrch (Steinberg, Plitzenberg, 586 m) ist ein bewaldeter Phonolithberg, der etwa 1 km südwestlich von Dolní Světlá (Niederlichtenwalde) über dem údolí Hamerského potoka (Hammerbachtal) aufsteigt. An seiner Weststeite befindet sich die 1938 erbaute Talsperre přehrada Naděje (Hoffnung). Der südöstliche Ausläufer des Kamenný vrch wird manchmal auch als Volská hlava (Ochsenkopf, 526 m) bezeichnet. Nach einer lokalen Sage wurde an seinem Südfusse früher in einem Stollen auf Silber- und Gold gebaut. Am 8. August 1706 sollen die Zwickauer Bürger Elias Stolle, Jeremias Stolle, Heinrich Hoffmann und Franz Teifel diesen Stollen neu entdeckt und dort ein reiches Erz mit Gold und Silber gefunden haben. Als sie aber mit dem Abbau beginnen wollten, soll ihnen die Erzherzogin Anna Maria von Zákupy (Reichstadt) dies verboten haben. Heute sieht man hier nicht die geringsten Spuren von einem alten Stollen.

 


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