Historische Bilder

Jablonné v Podještědí
(Deutsch Gabel)

Lithographien

Auf dieser Lithographie aus dem Jahr 1901 sieht man oben die Stadt vom Süden und rechts das Gebäude des neuen Rathauses. Links unten ist der Dom des hl. Laurentius und der hl. Zdislava, die beiden Bildchen neben ihm zeigen die Schlösser Nový Falkenburg (Neu-Falkenburg) und Lemberk (Lämberg).
Diese Lithographie vom Ende des 19. Jahrhunderte zeigt Jablonné (Deutsch-Gabel) vom Süden. Unter der Gesamtansicht sieht man den Bahnhof, auf den kleineren Bildern links ist das Gebäude des Bürgermeisteramtes, das Hotel „Adler“ am Marktplatz, das Schlösschen der Grafen Pachta und rechts davon eines der an der Zittau-Reichenberger Strasse stehenden monumentalen Häuser.
Auf dieser Lithographie sieht man ausser der Gesamtansicht der Stadt die Kirche des hl Laurentius und der hl. Zdislava, in der Mitte ist das Schlösschen der Grafen Pachta und links unten der Bahnhof an der Strecke von Česká Lípa nach Liberec (Böhm. Leipa - Reichenberg), das 1900 in Betrieb gesetzt worden ist.
Diese Lithographie vom Anfange des 20. Jh. bildet den Dom des hl. Laurentius und der hl. Zdislava und den Marktplatz mit der im Jahre 1993 restaurierten Pestsäule des hl. Salvators ab.
Diese Ansichtskarte erinnert an den Besuch des Kaisers Franz Josef I. in Jablonné (Deutsch-Gabel) am 2. September 1899. Der Kaiser besuchte die Stadt im Laufe der Manöver, die in der Umgebung von Brniště (Brins) unter dem Kommando des Thronfolgers Ferdinand d´Este stattfanden.

Gesamtansichten

Diese Ansichtskarte aus dem Jahr 1911 zeigt die Stadt mit ihrer Dominante, der Kirche des hl. Laurentius und der hl. Zdislava von Südwesten von Valdov (Waldau) aus gesehen. Im Hintergrund links sieht man den Hang des Jezevčí vrch (Limberg), in der Mitte ist der niedrigere Zámecký vrch (Schlossberg) und hinter ihm am Horizont der Luž (Lausche).
Diese Ansichtskarte zeigt die Stadt mit der Kirche des hl. Laurentius und der hl. Zdislava vom Norden. Im Vordergrund sieht man das Kriegsgefangenen- und Internationslager, das von 1914 bis 1921 auf den Feldern an der heutigen Badeanstalt stand. Hinter der Stadt ist der Tlustec (Tolzberg) und links im Hintergrund der Ralsko (Roll-Berg).
Diese Ansichtskarte aus dem Jahre 1918 zeigt den Anblick von Jablonné vom Westufer des Schlossteiches.
Auf dieser Ansichtskarte aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts sieht man die Stadt aus der Richtung vom Zámecký rybník (Schlossteich), der damals auch als Badeteich diente.
Diese Ansichtskarte von 1913 zeigt Jablonné (Deutsch-Gabel) vom Süden. Im Vordergrund sieht man die Strasse nach Mimoň (Niemes), unter den Baulichkeiten der Stadt ragt die Kirche des hl. Laurentius und der hl. Zdislava mit ihrer Kuppel und die ehemalige Kirche Mariä Geburt, die nach dem Stadtbrand 1788 zu einer Bierbrauerei umgebaut wurde, hervor. Den Horizont schliessen die Berge Hvozd (Hochwald) und Sokol (Falkenberg) ab.
Diese Ansichtskarte aus dem Jahre 1922 bildet das Stadtzentrum mit der Dominante des Domes des hl. Laurentius und der hl. Zdislava (rechts) und der ehemaligen, später zu einer Bierbrauerei umgebauten Kirche zu Mariä Geburt (links) ab.
Auf dieser Ansichtskarte vom Jahre 1919 sieht man den südlichen Teil der Stadt von Česká ves (Böhmischdorf) aus gesehen. Links steht die Brücke über den Panenský potok (Jungfernbach) und neben ihr ein Fabriksgebäude, das in einem etwas veränderten Aussehen auch heute noch hier steht. In Hintergrund ragt die ehemalige Jungfrau Maria-Kirche und die Basilika des hl. Laurentius und der hl. Zdislava über die Dächer der Häuser hinauf.
Diese Ansichtskarte vom Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt den Anblick der Stadt vom Süden. In der Mitte sieht man die Fabrik des Josef Kögler, rechts ragt die Kirche des hl. Laurentius und der hl. Zdislava und links von ihr die ehemalige Marienkirche hervor. Den Horizont schliessen der langgestreckte Hvozd (Hochwald) und der spitzige Sokol (Falkenberg) ab.
Auf dieser Ansichtskarte vom Anfang des 20. Jahrhunderts sieht man die Stadt mit ihrer Dominate, der Kirche des hl. Laurentius und der hl. Zdislava vom Südwesten. Links fällt das Gebäude der Schule und der Turm des ehemaligen Bräuhauses, das durch Umbau aus der ausgebrannten Kirche Mariä Geburt entstanden ist, auf. Den Horizont füllt die Silhuette des Jezevčí vrch (Limberg) aus.
Diese Ansichtskarte von 1942 zeigt den Südostrand der Stadt gesehen vom Turm des früheren Bürgerlichen Bräuhauses. Links ist die heutige Tyršova ulice-Gasse (Waldauerstrasse), die zum ehemaligen Schiesshause führte.

Marktplatz

Diese Ansichtskarte aus dem Zweiten Weltkrieg zeigt den Stadtplatz im Blick vom Turm des ehemaligen Bürgerlichen Bräuhauses. In der Mitte des Platzes sieht man die Statuengruppe des hl. Salvators aus dem Jahr 1686, im rechten Eck den heute nicht mehr bestehenden Kraus-Brunnen von 1929.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man den Nordteil des Marktplatzes mit der Statuengruppe des hl. Salvators, die als Dank für die Überwindung der Pestepidemie des Jahres 1680 errichtet worden ist.
Diese Ansichtskarte vom Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt den Nordwestteil des Marktplatzes.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man den südwestlichen Teil des Marktplatzes gesehen von der Einmündung der damaligen Zittau-Reichenbergerstrasse. Ganz links ist das ehemalige Hotel „Adler“.
Diese Ansichtskarte zeigt die Südfront des Marktplatzes, der das Gebäude des damaligen Hotels „Adler“ dominiert. Links ragt der Turm des ehemaligen Bürgerlichen Bräuhauses empor.
Diese Ansichtskarte zeigt die Südseite des Marktplatzes mit der Statuengruppe des hl. Salvator im Vordergrund. Der Turm des früheren Bürgerlichen Bräuhases hat heute wieder ein Dach bekommen und dient als Aussichtsturm.
Auf dieser Ansichtskarte aus der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts sieht man den Südostteil des Marktplatzes mit der Statuengruppe des hl. Salvator und im Hintergrund den Turm des ehemaligen Bürgerlichen Bräuhauses.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man das Geschenk der Stadt Zittau - den Brunnen mit einer Plakette und Gedenktafel des hiesigen Bürgermeisters Vinzenz Kraus auf dem hiesigen Marktplatz, die am 28. Juli 1916 feierlich enthüllt und nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen worden ist. Im Hintergrund ist das damalige Hotel „Zum weissen Löwen“.
Diese Ansichtskarte zeigt den Marktplatz in Jablonné (Deutsch-Gabel) beim Sonntagsgottesdienst der ukrainischen Brigade am 2. April 1920.

Strassen und Plätze

Diese Ansichtskarte aus der Zeit des 2. Weltkrieges zeigt den Südrand der Stadt mit der evangelischen Kirche. Die Strasse vor den Häusern im Vordergrund führt nach Mimoň (Niemes), im Hintergrund sieht man das Schloss Nový Falkenburk (Neu-Falkenburg).
Diese Ansichtskarte zeigt die heutige Lidická ulice (Niemeser Strasse), die aus der Stadt nach Mimoň (Niemes) führt. Im Hintergrund steht die evangelische Kirche und am Horizont ragt der Tlustec (Tolzberg) empor.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man das durch Umbau der im Stadtbrand des Jahres 1788 vernichteten Marienkirche entstandene ehemalige Bürgerliche Bräuhaus. Der Turm bietet heute einen schönen Ausblick auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Im Hintergrund rechts sieht man den Brništský vrch (Laufberg) und links am Horizont den Kamenický kopec (Kamnitzberg) bei Zákupy (Reichstadt).
Diese Ansichtskarte aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg zeigt das Bahnhofsgebäude in Jablonné, vor dem sich die Hallen der heutigen Firma Preciosa befinden. Einen interessanten Anblick bietet die charakteristische Mosaik der zum Dorfe Lada streichenden Felder. Rechts im Hintergrund ist der Hvozd-Berg.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man die aus der Stadt zum Bahnhof, dessen Gebäude in Hintergrund hervorsticht, führende Gasse. An der linken Seite stehen die Gebäude der damaligen Rautenstrauchs Fabrik und rechts befand sich eine Gärtnerei.
Diese Ansichtskarte von 1912 zeigt die Stadt vom Bahnhof aus gesehen. Im Vordergrund rechts steht das damalige Hotel „Habsburg“, das später auf „Stern“ umbenannt wurde.
Auf dieser Ansichtkarte vom Anfang des 20. Jahrhunderts sieht man den Anfang der damaligen Zittau-Reichenberger Strasse am Marktplatz.
Auf dieser kolorierten Ansichtskarte vom Anfange des 20. Jh. sieht man die damalige Zittau-Reichenberger Strasse, wie man sie jetzt noch kaum erkennen kann.
Diese Ansichtskarte zeigt die Zittau-Reichenberger Strasse ungefähr an der Stelle, an der früher das obere Stadttor stand. An der linken Seite blieb nur ein zur Unkenntlichkeit umgebautes grosses zweistöckiges Haus stehen, während sich die rechte Seite mit Ausnahme zweier Häuser im Vordergrund bis heute erhalten konnte.
Auf dieser Ansichtskarte von um 1940 sieht man die damalige Zittau-Reichenberger Strasse hinter der Abzweigung der zum Bahnhof führenden, heute Švermova ulice genannten früheren Bahnhofstrasse. Die Häuser an der linken Seite wurden in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts abgerissen und durch Grossplattenhäuser ersetzt.
Diese Ansichtskarte zeigt die damalige Zittau-Reichenberger Strasse in der Richtung vom Friedhof zur Stadt. Im Vordergrund links sieht man einen Teil der St-Wolfgangskapelle, an der rechten Strassenseite haben sich bis heute nur die beiden im Vordergrunde stehenden Häuser erhalten.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man die schöne barocke Skulptur des hl. Johann von Nepomuk, die zusammen mit der daneben stehenden Statue der hl. Zdislava an der Brücke im Damm des Mlýnský rybník (Mühlteich) stand. Beide Statuen wurden später zum Dom des hl. Laurentius und der hl. Zdislava übertragen.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man die am Südrande der Stadt über den Panenský potok (Jungfernbach) führende Strassenbrücke.

Diese Ansichtskarte aus der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt den zum Marktplatz führenden Teil der Zittau-Reichenberger Strasse, aufgenommen vom Hause an der Ecke zur Dlouhá ulice (Lange Gasse).

Kirchen

Diese Ansichtskarte zeigt den Dom der Heiligen Laurentius und Zdislava mit dem anschliessenden Kloster von der Südwestseite. Im Hintergrunde zwischen den Bäumen ragt der Jezevčí vrch (Limberg) herauf.
Diese Ansichtskarte, aufgenommen vom Turme des früheren bürgerlichen Bräuhauses, zeigt den barocken Dom des hl. Laurentius und der hl. Zdislava, die Dominante der ganzen Stadt. Links davon steht das monumentale Gebäude der städtischen Ämter aus dem Jahre 1890.
Auf dieser Ansichtskarte von der Wende der 30. und 40. Jahre des 20. Jahrhunderts sieht man den Innenraum des Domes des hl. Laurentius und der hl. Zdislava.
Diese Ansichtskarte zeigt die Gruft der hl. Zdislava im Dom des hl. Laurentius und der hl. Zdislava. Ihre Wände zieren 24 auf Kupferblech gemalte Szenen aus dem Leben der Heiligen.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man einen Winkel der Katakomben unter dem Dom des hl. Laurentius und der hl. Zdislava, die seit dem 18. Jahrhundert zur Beerdigung der Dominikanermönche und der Besitzer der hiesigen Herrschaft verwendet wurden.

Diese Ansichtskarte zeigt die grossartige Frontseite des barocken Domes des hl. Laurentius und der hl. Zdislava.
Diese Ansichtskarte zeigt den Altarraum des Domes des hl. Laurentius und der hl. Zdislava mit dem Hochaltar.
Diese Ansichtskarte zeigt den Nebenaltar mit der Madonnenstatue und dem Reliquienschrein der hl. Zdislava von Lemberk.
Auf dieser aus der Tyršova ulice-Strasse (Waldauerstrasse) aufgenommenen Ansichtskarte sieht man das ehemalige, durch Umbau aus der 1788 im Stadtbrand ausgebrannten Stadt-Pfarrkirche Mariä Geburt entstandene Bürgerliche Bräuhaus mit seinem Turm. Auf dem Turm ist heute eine Aussichtsplattform eingerichtet worden.
Diese Ansichtskarte zeigt die in den Jahren 1901 - 1902 erbaute evangelische Kirche am Südrande der Stadt.

Bedeutende Gebäude

Auf dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1914 ist das damalige Amtshaus, das 1890 unweit von der Stadtkirche an Stelle des früheren Gasthauses „Zum Herrenhaus“ erbaut wurde. Heute befindet sich in seinen Räumen das Postamt.
Diese Ansichtskarte zeigt das Rokoko-Schlösschen der Pachta von Rájov mit der barocken Ecksäule der hl. Dreifaltigkeit.
Diese Ansichtskarte zeigt das ehemalige Kaiser Franz-Josefs-Bezirkskrankenhaus, dessen Gebäude in der Tyrš-Gasse heute als Heilanstalt für Langzeitkranke dient.
Auf dieser Ansichtskarte aus der Zeit um 1940 sieht man das damalige Krankenhaus in der Tyrš-Gasse. Im Hintergrund steht die ehemalige Bierbrauerei, die durch Umbau der ausgebrannten Maria Geburt-Kirche entstanden ist.
Diese interessante lithographische Ansichtskarte vom Anfang des 20. Jahrhundert zeigt das alte und das neue Schützenhaus in der jetzigen Tyrš-Gasse.
Auf dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1915 sieht man das 1902 erbaute Gebäude der Schützenhauses in der Tyrš-Gasse.
Diese Ansichtskarte zeigt das ursprüngliche Projekt zum Bau eines prunkvollen Schiesshauses, das aber wegen seiner grossen Kostspieligkeit nicht ausgeführt wurde.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man das Schiesshaus mit dem Dom des hl. Laurentius und der hl. Zdislava im Hintergrund. Die Holzbarracken im Vordergrund gehörten zum Internationslager in Lada (Laden) und dienten als Offiziersunterkünfte.
Diese Ansichtskarte zeigt die tschechische Minderheitsschule, die 1930 in der heutigen Komenský-Gasse erbaut wurde.

Diese Ansichtskarte stellt das früher „Adler“ genannte Hotel „Böhm“ vor, dessen Gebäude auch heute noch an der Südseite des Stadtplatzes steht. Das untere Bild zeigt das Interieur der Restauration.
Auf dieser Ansichtskarte sieht man Joseph Elstners Villa von 1904, die am Südwestrande der Stadt über dem Mlýnský rybník (Mühlteich) steht.